Ukraine-Krieg
Dreitägige Waffenruhe bleibt brüchig - Putins Vorschlag sorgt für Irritationen

Die Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine bleibt weiterhin brüchig.

    Der russische Präsident Wladimir Putin verfolgt, umringt von Gästen, die Parade, die an den Sieg der Sowjetunion über das NS-Regime vor 81 Jahren erinnert.
    Präsident Putin hatte einer durch die USA verkündeten Waffenruhe zugestimmt. (imago / UPI Photo / kremlin)
    Laut dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj hat die russische Seite seit Beginn der dreitägigen Feuerpause zwar von massiven Luft- und Raketenangriffen abgesehen, die Attacken entlang der Frontlinie seien jedoch nicht eingestellt worden. Selenskyj sagte in einer Videoansprache, in den vergangenen 24 Stunden habe Russland rund 150 Angriffsaktionen gestartet. Auch das russische Militär warf der Ukraine Provokationen und Angriffe vor. Die Feuerpause soll bis einschließlich morgen gelten.
    Derweil ist ein Vorschlag von Kremlchef Putin, Altkanzler Schröder als Vermittler im Krieg einzusetzen, in Deutschland großenteils auf Ablehnung gestoßen. Die Bundesregierung bezeichnete den Vorstoß als "Scheinangebot". Auch Vertreter von Grünen und Linkspartei äußerten sich skeptisch. Der SPD-Außenpolitiker Ahmetovic plädierte dagegen im "Spiegel" dafür, das Angebot ernsthaft zu prüfen. Der AfD-Außenpolitiker Frohnmaier begrüßte den Vorschlag aus dem Kreml.
    Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.