
Mit der Auszeichnung werde Suchanows Einsatz für Demokratie, Freiheit und Frieden gewürdigt, teilte die Stadtverwaltung Dresden mit. Ihr mutiges Eintreten für Menschenrechte strahle weit über die Grenzen Polens hinaus.
Suchanow habe seit 2016 in Polen Zehntausende Menschen für Meinungsfreiheit, gegen den Abbau des Rechtsstaats und das faktische Abtreibungsverbot auf die Straße gebracht, hieß es. 2023 erschien ihr Buch „Das ist Krieg - Die geheimen Strategien radikaler Fundamentalisten zur weltweiten Abschaffung der Menschenrechte“.
Seit 2010 werden mit dem Dresdner Friedenspreis Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise für Frieden, Freiheit und internationale Verständigung engagieren. 2025 erhielt mit dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zum ersten Mal eine Institution den Preis.
Diese Nachricht wurde am 12.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
