USA
Dritte landesweite "No Kings"-Proteste gegen Präsident Trump

Zum dritten Mal seit dem Amtsantritt von US-Präsident Trump sind für heute in den Vereinigten Staaten landesweite Proteste unter dem Motto "No Kings" geplant.

    Ein Demonstrant hält bei einer Kundgebung gegen US-Präsident Trump ein Schild mit einer durchgestrichenen Königskrone hoch.
    "No Kings" - "Keine Könige" ist zum Motto der Proteste in den USA gegen Präsident Trump geworden. Es erinnert an den Widerstand gegen den englischen König bei der Gründung der USA 1776. (picture alliance / Pacific Press / Michael Nigro)
    Laut den Organisatoren wurden mehr als 3.000 Kundgebungen angemeldet. Auf ihrer Internetseite heißt es, was als ein einziger Tag des Widerstands begonnen habe, habe sich zu einem anhaltenden landesweiten Widerstand gegen die Tyrannei entwickelt. Im vergangenen Oktober beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter mehr als sieben Millionen Menschen an Aktionen in allen 50 Bundesstaaten. Trump reagierte darauf mit Videos, die mit Künstlicher Intelligenz erstellt wurden. In einem davon war er als Kampfpilot mit Krone zu sehen, der Fäkalien über Demonstranten abwirft.
    Auch in Deutschland sind Kundgebungen geplant, unter anderem in Hamburg, München, Frankfurt und Düsseldorf.
    Diese Nachricht wurde am 28.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.