Atommüll
Dritter Castor-Transport in Ahaus angekommen

Begleitet von einem Großaufgebot der Polizei ist in der Nacht ein weiterer Atommüll-Behälter durch Nordrhein-Westfalen transportiert worden.

    Ein Lastwagen mit einem Castor-Behälter steht quer auf einer Straße.
    Ein weiterer Castor-Behälter mit Atommüll ist vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus gebracht worden (Archivfoto). (David Ebener / dpa / David-Wolfgang Ebener)
    Der mittlerweile dritte Castor-Transport sei störungsfrei verlaufen, teilte die Polizei mit. Die Fahrt vom Forschungszentrum in Jülich ins Brennelemente-Zwischenlager Ahaus dauerte mehrere Stunden. Am Start- und Endpunkt gab es kleinere Mahnwachen und Sitzblockaden. Kritiker halten die Castor-Transporte für gefährlich.
    In den kommenden Monaten sind knapp 150 weitere Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus geplant. Die nordrhein-westfälische Atomaufsicht hatte 2014 angeordnet, das Zwischenlager in Jülich zu räumen.
    Diese Nachricht wurde am 06.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.