
Es seien die freiwilligen Helfer, die im Ernstfall für den Schutz der Gesellschaft eingesetzt würden, sagte DRK-Präsident Gröhe im Deutschlandfunk. Es sei daher unabdingbar, diese finanziell ausreichend und mit dem nötigen Gerät auszustatten. Zudem gehe es nicht nur um Kriegstüchtigkeit. Die Menschen in Deutschland müssten besser auf Krisen aller Art vorbereitet werden.
Der Vorsitzende des Arbeiter-Samariter-Bundes, Fleckenstein, sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, Ad-Hoc-Pakete und kurzfristige Projekte helfen nicht weiter. Die Finanzierung des Zivilschutzes als staatliche Aufgabe müsse dauerhaft im Bundeshaushalt verankert werden. Nur so lasse sich die Resilienz der Gesellschaft dauerhaft erhöhen.
Innenminister Dobrindt will bis 2029 zehn Milliarden Euro für den Ausbau des Zivilschutzes bereitstellen. Das Geld soll unter anderem in Ausrüstung, Personal und Technik des Technischen Hilfswerks investiert werden. Am Mittwoch berät das Bundeskabinett über das Vorhaben des CSU-Politikers.
Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
