Schmuggel
Drogentunnel zwischen Marokko und Spanien-Exklave entdeckt

Die spanische Polizei hat in der Nordafrika-Exklave Ceuta ein unterirdisches Tunnelsystem ausgehoben, das mutmaßlich dem Drogen-Schmuggel nach Europa diente.

    Strand mit Grenzzaun, El Tarajal, Ceuta, Spanien, Europa. Im Hintergrund blaues Meer und blauer Himmel.
    In Ceuta hat die EU eine Aussengrenze mit Marokko. (picture alliance / imageBROKER / Florian Bachmeier)
    Die Anlage erstreckte sich über mehrere Ebenen bis in eine Tiefe von rund 19 Metern und verband Ceuta mit marokkanischem Gebiet, wie das Innenministerium in Madrid mitteilte. Die Struktur sei filmreif, hieß es.
    Die Behörden sprechen von einem bedeutenden Schlag gegen eine professionell organisierte Drogenbande. Dem Fund gingen demnach mehr als ein Jahr dauernde Ermittlungen voraus. In einer großangelegten Operation mit mehr als 250 Beamten in den spanischen Regionen Andalusien und Galicien sowie in Ceuta wurden 27 Verdächtige festgenommen.
    Diese Nachricht wurde am 01.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.