Südkorea
Drohender Streik bei Samsung könnte Speicherchipkrise verschärfen

Beim ​weltgrößten Speicherchipanbieter Samsung in Südkorea drohen Produktionsausfälle durch einen Streik.

    Das Samsung-Logo auf einer Glastüre
    Das Samsung-Logo auf einer Glastüre (AP / Lee Jin-man)
    Nach Gewerkschaftsangaben votierten in einer Urabstimmung ‌93 Prozent ⁠der Teilnehmer für einen ⁠Ausstand. Sollte der Tarifstreit nicht beigelegt werden, werde die Arbeit voraussichtlich ab dem 21. Mai ruhen. Zu den Forderungen gehören neben einem Lohnplus von sieben Prozent die Aufhebung der Obergrenze für Boni und ein transparenteres, leistungsorientiertes Prämiensystem. Samsung betonte, sich nach Kräften um eine Einigung bemühen zu wollen. Durch einen Streik könnte sich die weltweit angespannte Versorgungslage bei Halbleitern verschärfen.
    Erst im vergangenen Monat hatte Samsung bekanntgegeben, dass das Unternehmen mit der Massenfertigung von Speicherchips der nächsten Generation begann, die auch für KI-Rechenzentren wichtig sind.
    Diese Nachricht wurde am 18.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.