Werk in Brandenburg
"Drohungen und Einschüchterungsversuche": IG Metall ficht Betriebsratswahl bei Tesla an

Die Gewerkschaft IG Metall hat die Wahl des Betriebsrats im Tesla-Werk Grünheide in Brandenburg angefochten.

    Ladestationen des E-Automobil-Herstellers TESLA für Elektroautos auf einem Parkplatz.
    Tesla soll den Wahlkampf mit Drohungen und Einschüchterungen beeinflusst haben (Archivbild). (picture alliance / Panama Pictures / Christoph Hardt)
    Sie wirft Tesla vor, den Wahlkampf mit Drohungen und Einschüchterungen beeinflusst zu haben. So sei Beschäftigten vermittelt worden, eine Stimme für die Liste der IG Metall sei eine Entscheidung gegen das Unternehmen und die Zukunft des Werkes. Die Gewerkschaft reichte nach eigenen Angaben einen Antrag ⁠zur Feststellung ⁠der Unwirksamkeit der Wahl ein. Das Unternehmen erklärte lediglich, man habe aus den Medien von dem Vorgehen erfahren.
    Die IG Metall hatte bei der Wahl ⁠an Zustimmung ⁠verloren und stellt seitdem nicht mehr die größte Gruppe im Betriebsrat.
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.