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StartseiteWissenschaft im BrennpunktWenn Forschung zur Gefahr wird10.02.2019

Dual UseWenn Forschung zur Gefahr wird

Mit komplexen Algorithmen, künstlicher Intelligenz und Big-Data-Analysen lassen sich selbstfahrende Autos entwickeln, aber auch bewaffnete Drohnen. Wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt ist ein zweischneidiges Schwert. Lässt sich dieser Fortschritt ethisch gestalten?

Am Mikrofon: Michael Böddeker

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Fünf Tiefseedrohnen (Fraunhofer IOSB)
Drohnen können die Tiefsee erkunden, aber auch der Kriegsmarine dienen (Fraunhofer IOSB)
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Künstliche Intelligenz und Big-Data-Analysen eröffnen Wissenschaftlern immer mehr neue Möglichkeiten.

Wem nützen neue Erkenntnisse in Forschung und Entwicklung? Diese Frage stellt sich jedes Mal von neuem. Ist es ein Segen für die Menschheit, wenn das Sozialverhalten im Internet bis ins Detail analysiert wird? Die Ergebnisse können genauso gut zur totalitären Überwachung genutzt werden.

Wie soft ist Software? Schließlich kann jedes Programm, dss für friedliche Zwecke entwickelt wurde, auch für militärische eingesetzt werden. Wer trägt die Verantwortung für die Folgen neuer Entwicklungen?

Studiogäste:

Prof. Dr. Götz Neuneck, Universität Hamburg, stellvertretender Direktor am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik

Prof. Dr. Judith Simon, Professorin für Ethik in der Informationstechnologie an der Universität Hamburg, Mitglied im Deutschen Ethikrat und in der Daten-Ethikkommission der Bundesregierung

Beiträge:
Wissenschaft und Ethik - Gefährliche Forschung 
Risiken der Forschung - Dual-Use-Problematik in der IT-Technik 

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