Archäologie
Dürre in Bulgarien bringt Mammutknochen ans Licht

Im extremen Niedrigwasser der Donau sind in Bulgarien Mammutreste zum Vorschein gekommen. Bei dem bulgarischen Donaudorf Rjachowo wurden die Knochen auf dem Flussboden von einem Anwohner entdeckt.

    Ein uralter Mammutknochen liegt in einer Wasserpfütze.
    Die Funde in Bulgarien wurden bei Hochwasser sichtbar. (AFP / HANDOUT)
    Das Regionale Geschichtsmuseum in der nahegelegenen Donaustadt Russe bestätigte, bei dem Fund handele es sich um einen Unterkiefer, zwei Stoßzähne und eine Rippe eines Mammuts. Die Experten müssen jetzt den Fund analysieren, um die genaue Herkunft und das Alter des Mammuts festzustellen. Dazu wurden die Knochen nach Russe gebracht. "Die Reste müssen hier erst einmal trocknen", sagt Museumssprecherin Silvia Kostadinowa der Deutschen Presse-Agentur. Erst dann können sie konserviert werden.
    Für die Region Russe sind Überreste prähistorischer Tiere keine Seltenheit. Im Museum der Stadt sind mehrere frühere Funde ausgestellt sowie ein Modell eines Mammuts in Echtgröße.
    Diese Nachricht wurde am 01.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.