Umweltpolitik
Dürre und Hitze: Baden-Württemberg fordert effizientere Nutzung von Wasser

Angesichts der aktuellen Niedrigstände in Flüssen und Seen hat die baden-württembergische Umweltministerin Walker eine effizientere Nutzung von Wasser gefordert.

    Thekla Walker (Bündnis 90/Die Grünen), Umweltministerin von Baden-Württemberg, spricht bei einer Landtagsdebatte im Plenarsaal.
    Thekla Walker, Umweltministerin von Baden-Württemberg (picture alliance/dpa/Bernd Weißbrod)
    Bevölkerung, Wirtschaft und Politik müssten zusammenarbeiten, um den Wasserverbrauch so gut wie möglich zu reduzieren, sagte die Grünen-Politikerin im Deutschlandfunk. In Baden-Württemberg werde seit Jahren gemeinsam mit Versorgungsunternehmen an einer sogenannten Wassermangelstrategie gearbeitet, um die Wasserversorgung in Hitzeperioden wie zurzeit sicherzustellen. Bundesumweltminister Schneider, SPD, will heute ein neues bundesweites Niedrigwasser-Informationssystem - kurz NIWIS - vorstellen. Es soll erstmals einen Überblick über aktuelle Lagen sowie umfassende Hintergrundanalysen bieten.
    Neben vielen anderen Kommunen hatte gestern auch München wegen monatelanger Trockenheit und wochenlanger Hitze die Wassernutzung für die Bürger stärker reglementiert. Außerdem ist der Verkehr auf vielen Wasserstraßen wie dem Rhein wegen Niedrigwasser zur Zeit eingeschränkt.
    Diese Nachricht wurde am 15.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.