
Demnach leisten sich Nordkorea und Russland gegenseitig Beistand, sollte eines der Länder angegriffen werden. Russlands Staatsoberhaupt Putin und Nordkoreas Machthaber Kim hatten den Vertrag im Juni in Pjöngjang unterzeichnet. Die Ratifizierung durch die Duma fand vor dem Hintergrund von Berichten statt, wonach sich bereits tausende Soldaten aus Nordkorea in Russland befinden und auf einen Einsatz in der Ukraine vorbereitet werden. Die USA hatten gestern Angaben aus Südkorea bestätigt, nach denen bereits 3.000 Nordkoreaner in russischen Militäreinrichtungen ausgebildet werden.
Das russische Abgeordnetenhaus stimmte zudem einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben um fast 30 Prozent in erster Lesung zu. In den vergangenen Jahren hatte Russland seine Militärausgaben bereits auf das höchste Niveau seit dem Ende der Sowjetunion angehoben.
Diese Nachricht wurde am 24.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.