
Seit dem frühen Morgen wurden demnach dutzende Wohnungen und Geschäftsräume von Vereinsmitgliedern und Unterstützern durchsucht, unter anderem in Dortmund, Duisburg, Bochum, Bielefeld, Köln und Leverkusen.
Nach Angaben des nordhrein-westfälischen Innenministers Reul wurden bei den Razzien Vermögenswerte von bis zu 2,5 Millionen Euro sichergestellt. Es gebe mehr als 40 Beschuldigte, sagte der CDU-Politiker in Düsseldorf. Rockerclubs hätten nichts mit "Motorradromantik" zu tun. Vielmehr gehe es um Vorwürfe wie Drogenhandel, Waffen oder Schutzgelderpressung. Wie Reul bestätigte, hatten Ermittlungen im Bereich der organisierten Kriminalität zu einem "Hells Angels"-Ableger in Leverkusen geführt. Dieser war bereits vor der Razzia verboten worden. Der Präsident des Ablegers wurde festgenommen.
Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
