
Begünstigt wurde dies durch die rasche Ausbreitung in dicht besiedelten städtischen Gebieten. Inzwischen sind den kongolesischen Behörden zufolge mehr als 1.000 Menschen infiziert und 267 gestorben.
Experten zufolge zirkulierte das Bundibugyo-Virus monatelang unbemerkt, bevor am 15. Mai offiziell der Ausbruch erklärt wurde. Das erschwert die Nachverfolgung von Kontakten. Nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums konnten bisher nur rund 60 Prozent der Menschen, die mit Ebola-Erkrankten im Kontakt gestanden haben, ermittelt werden. Die WHO geht davon aus, dass 90 Prozent nötig sind, um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen. Zuletzt wurden auch in mehreren überfüllten Vertriebenenlagern im Osten des Kongo Ebola-Fälle registriert.
Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
