
Ein Sprecher der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften sagte, es sei zu befürchten, dass es ein Jahr dauern könnte, bis die Epidemie eingedämmt sei. Im Kongo wurden Regierungsdaten zufolge bislang mehr als 800 Fälle der seltenen Ebola-Variante Bundibugyo gemeldet, von denen 192 tödlich verliefen.
Die Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union warnte, der aktuelle Ausbruch könne sich zum schlimmsten aller Zeiten entwickeln. Zehntausende Kontakte von Infizierten seien noch nicht nachverfolgt.
Für den Bundibugyo-Virus-Stamm gibt es bislang weder eine erprobte Behandlung noch einen Impfstoff.
Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
