Kongo
Ebola-Epidemie breitet sich weiter aus

​Die Ebola-Epidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat nach Einschätzung des Roten Kreuzes ‌ihren Höhepunkt ⁠noch nicht ⁠erreicht.

    Mitarbeitende im Bezirk Rwampara im Kongo mit Desinfektionsmitteln. Sie sind komplett in weiße Overalls gehüllt, in der Hand hält einer eine Spritze, wie man sie von Pflanzenschutzmitteln kennt.
    Im Kongo breitet Ebola sich immer weiter aus. (picture alliance / AP Photo / Dirole Lotsima Dieudonne / Dirole Lotsima Dieudonne)
    Ein Sprecher der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften sagte, es sei zu befürchten, dass ⁠es ⁠ein Jahr dauern könnte, ⁠bis die Epidemie eingedämmt sei. Im Kongo wurden Regierungsdaten ⁠zufolge bislang rund 840 Fälle ⁠der seltenen Ebola-Variante Bundibugyo gemeldet, von ‌denen 196 tödlich verliefen.
    Die Bundesregierung kündigte weitere 13 Millionen Euro an, um den Ausbruch im Kongo und in Uganda einzudämmen. Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan erklärte, man sei zutiefst besorgt. Deutschland stehe in voller Solidarität an der Seite der betroffenen Menschen und Länder sowie der Afrikanischen Union.
    Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.