
Das bestätigte der Leiter der betroffenen Hilfsorganisation "Samaritan's Purse" der Nachrichtenagentur Reuters. Er sagte, Hintergrund seien neue Reisebeschränkungen der US-Regierung. Demnach müssen alle US-Bürger, die aus der Demokratischen Republik Kongo zurückkehren, vor ihrer Einreise drei Wochen in einem Drittland verbringen.
Gegen den Bau der Isolierstation auf einem Luftwaffenstützpunkt in Kenia hatte es wochenlang Proteste gegeben. Zudem ordnete das Oberste Gericht in Nairobi den Stopp der Bauarbeiten an. Die Protestierenden befürchteten, dass sich das Virus durch das Quarantänezentrum auch in Kenia verbreiten könnte. Das Lager wurde aber offenbar dennoch weitergebaut.
Diese Nachricht wurde am 17.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
