
Das erklärte US-Außenminister Rubio in Washington. Die Entscheidung sei bereits vor einigen Wochen getroffen worden, sagte er vor dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Senats. Die US-Regierung hatte die Mittel für "Gavi" im vergangenen Jahr gestrichen.
Die Impfstoff-Allianz hatte gestern angekündigt, 50 Millionen US-Dollar zur Eindämmung der Ebola-Epidemie bereitzustellen. Mit dem Geld solle der Einsatz vielversprechender Präparate gegen die gefährliche Bundibugyo-Virusvariante ermöglicht werden, noch bevor diese offiziell zugelassen seien, erklärte die Organisation in Genf.
In der Demokratischen Republik Kongo gehen die Behörden mittlerweile von 321 bestätigten Ebola-Infektionen aus, darunter 48 Todesfälle. Im Nachbarland Uganda gibt es 15 nachgewiesene Infektionen sowie einen Toten. Die Weltgesundheitsorganisation hat angesichts der schnellen Ausbreitung des Virus einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen.
Mehr Informationen:
Diese Nachricht wurde am 02.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
