Infektionskrankheit
Ebola-Fälle im Kongo innerhalb einer Woche um 25 Prozent gestiegen

In der demokratischen Republik Kongo steigt die Zahl der Ebola-Infektionen weiter stark an.

    Medizinisches Personal begleitet einen Ebola-Patienten zu einem Ebola-Behandlungszentrum in Mongbwalu, Provinz Ituri, Demokratische Republik Kongo, auf einer Trage.
    Die Zahl der Ebolafälle im Kongo steigt schnell an. (picture alliance/Xinhua News Agency/Shi Yu)
    Sie habe sich innerhalb einer Woche um 25 Prozent erhöht, sagte ein Sprecher der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC. Nach offiziellen Angaben sind es seit Beginn des Ausbruchs im Mai rund 1.760 bestätigte Fälle. 600 Menschen starben bislang an der Krankheit. Laut Africa CDC werden inzwischen die Betten für die Behandlung der Patienten knapp. 95 Prozent der Kapazitäten seien ausgeschöpft, sagte der Sprecher.
    Im weniger stark betroffenen Nachbarstaat Uganda hat sich die Lage dagegen deutlich entspannt. Dort gibt es laut Africa CDC gegenwärtig nur noch einen Infizierten.
    Diese Nachricht wurde am 10.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.