
Die US-Behörden hätten die Bundesregierung um Hilfe bei der Behandlung des Staatsbürgers gebeten, der sich in der Demokratischen Republik Kongo mit Ebola infiziert habe. Die Weltgesundheitsorganisation berief ihren Notfallausschuss ein. Die Experten wollen Empfehlungen ausarbeiten, wie mit dem Ausbruch umgegangen werden soll. WHO-Generaldirektor Tedros sagte in Genf, er sei zutiefst besorgt über das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Epidemie.
Am Wochenende hatte die WHO eine Notlage internationaler Reichweite wegen des Ausbruchs ausgerufen. Allein in den betroffenen Gebieten im Kongo wurden nach Behördenangaben 513 Ebola-Verdachtsfälle und 131 Todesfälle registriert.
Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
