Bundesgesundheitsministerium
Ebola-Patient soll in Berliner Charité kommen

Ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Bürger soll zur Behandlung nach Berlin kommen. Wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte, wird der Patient in eine besondere Isolierstation der Charité gebracht. Die US-Behörden hätten die Bundesregierung um Hilfe bei der Behandlung des Staatsbürgers gebeten, der sich in der Demokratischen Republik Kongo mit Ebola infiziert habe.

    Blick auf das sanierte Hochhaus der Charite in Berlin-Mitte.
    Ein mit Ebola infizierter Patientsoll in der Berliner Charité auf einer Isolierstation behandelt werden. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)
    Die Weltgesundheitsorganisation berief ihren Notfallausschuss ein. Die Experten wollen Empfehlungen ausarbeiten, wie mit dem Ausbruch umgegangen werden soll. WHO-Generaldirektor Tedros sagte in Genf, er sei zutiefst besorgt über das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Epidemie.
    Am Wochenende hatte die WHO eine Notlage internationaler Reichweite wegen des Ausbruchs ausgerufen. Allein in den betroffenen Gebieten im Kongo wurden nach Behördenangaben 513 Ebola-Verdachtsfälle und 131 Todesfälle registriert.
    Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.