
Der Papst sei frei von nationalen und wirtschaftlichen Interessen und könne gerade deshalb Einfluss auf weltpolitische Fragen nehmen, sagte Marx der Mediengruppe Bayern. Wenn seine Friedensbotschaft auf Kritik von Staatschefs stoße, sei das nicht wirklich eine Überraschung.
Der US-Amerikaner Robert Prevost wurde vor genau einem Jahr zum Nachfolger von Papst Franziskus gewählt. Wegen wiederholter Kritik an US-Präsident Trump ist die Beziehung zwischen Papst Leo und Washington angespannt. Gestern empfing er im Vatikan US-Außenminister Rubio zu Gesprächen über die Lage im Nahen Osten.
Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
