Katalonien
Ein Toter bei erneutem Zugunglück in Spanien

Zwei Tage nach dem schweren Zugunglück in Südspanien mit 42 Toten ist es im Nordosten des Landes zu einem weiteren tödlichen Bahnunfall gekommen. Bei dem Zusammenstoß eines Nahverkehrszuges mit einer zusammengebrochenen Mauer seien ein Mensch getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden, erklärte der Sprecher der Feuerwehr der Region Katalonien.

    Helfer stehen um einen entgleisten, schwer beschädigten Zug in Spanien.
    Erneutes Zugunglück in Spanien (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Marc Asensio Clupes)
    Die Stützmauer war während eines Sturms mit starkem Regen auf die Gleise gestürzt. Der Unfall ereignete sich etwa 40 Kilometer von Barcelona entfernt. Der Nah- und Regionalzugverkehr in Katalonien wurde vorerst eingestellt.
    Am Sonntag war ein Hochgeschwindigkeitszug nahe dem Ort Adamuz bei Córdoba im Süden Spaniens entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. Dabei starben nach Behördenangaben mindestens 42 Menschen, 37 Verletzte befinden sich derzeit noch im Krankenhaus. Das Unglück ereignete sich auf gerader Strecke, die Ursache ist bislang unklar. In Spanien gilt eine dreitägige Staatstrauer.
    Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.