Universitäten
Ein Viertel der KI-Vielnutzer schummelt im Studium

In den USA haben einer Studie zufolge eine hohe Anzahl der Studierenden bei Prüfungen mit KI geschummelt. Ein Forschungsteam hat dazu 2024 knapp 100.000 Studierende in den USA befragt und hochgerechnet: Bei denjenigen, die KI sehr viel nutzen, schummelt rund ein Viertel, bei denjenigen, die KI eher wenig nutzen dagegen sieben Prozent.

    Ein Hörsaal mit Studierenden bei einer Prüfung, eine junge Frau vorne stützt ihren Kopf in den Händen ab
    Besonders oft wurde KI von Studierenden der Informatik, den Wirtschaftswissenschaften und Journalismus-Studiengängen eingesetzt. (picture alliance / dpa / MAXPPP / David Rossi)
    Besonders oft wurde KI von Studierenden der Informatik, den Wirtschaftswissenschaften und Journalismus-Studiengängen eingesetzt, in den Geistes- und Naturwissenschaften seltener. Die Forschenden empfehlen deshalb, jede Fachrichtung müsste eigene Strategien entwickeln, wie man Studienleistungen im KI-Zeitalter objektiv bewerten kann.
    Die Studie im Fachmagazin Science zeigt auch: Frauen und Studierende aus ärmeren Familien oder gesellschaftlichen Randgruppen hatten weniger Zugang zu KI. Das ist laut den Forschenden ein Problem, denn viele Arbeitgeber setzen den Umgang mit KI-Tools voraus.
    Diese Nachricht wurde am 22.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.