Zwar hatte der französische Astronom Audouin Dollfus im Jahr 1966 einen weiteren Saturnmond gesichtet, doch gelang dies nur während einer sogenannten Ringkantenstellung, bei der die Saturnringe vorübergehend unbeleuchtet blieben und so den nahen Saturnbegleiter nicht überstrahlen konnten.
Die Entdeckung konnte daher erst 1980 nachträglich bestätigt werden, als die Raumsonde Voyager 1 Saturn und seine Monde aus der Nähe erkundete. Schon aus großer Entfernung hatte die Sonde ihre Kameras auf das Saturnsystem gerichtet, um mögliche weitere Monde aufzuspüren. So kamen allein vor 30 Jahren acht neue Saturnmonde dazu.
Mittlerweile ist die Zahl der bekannten Saturnmonde auf 60 gestiegen, und etliche weitere werden vermutet. Der Löwenanteil dieser Neu-Entdeckungen stammt aber nicht von weiteren Raumsonden, sondern von den neuen Großteleskopen am Erdboden. Sie sind in der Lage, auch weit von Saturn entfernte Trabanten aufzuspüren, bei denen es sich zumeist um eingefangene Asteroiden handeln dürfte.
Diese neuen Saturnmonde sind deutlich kleiner als die klassischen neun Monde, die bis vor 30 Jahren bekannt waren. Bestenfalls fünf Saturnmonde können Sie im Fernrohr einer Volkssternwarte erkennen.
Der Saturnmond Janus
Mehr über koorbitale Monde
Die Entdeckung konnte daher erst 1980 nachträglich bestätigt werden, als die Raumsonde Voyager 1 Saturn und seine Monde aus der Nähe erkundete. Schon aus großer Entfernung hatte die Sonde ihre Kameras auf das Saturnsystem gerichtet, um mögliche weitere Monde aufzuspüren. So kamen allein vor 30 Jahren acht neue Saturnmonde dazu.
Mittlerweile ist die Zahl der bekannten Saturnmonde auf 60 gestiegen, und etliche weitere werden vermutet. Der Löwenanteil dieser Neu-Entdeckungen stammt aber nicht von weiteren Raumsonden, sondern von den neuen Großteleskopen am Erdboden. Sie sind in der Lage, auch weit von Saturn entfernte Trabanten aufzuspüren, bei denen es sich zumeist um eingefangene Asteroiden handeln dürfte.
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