Heute vor 165 Jahren, am 8. Dezember 1845, stieß der pensionierte preußische Postsekretär und Liebhaberastronom Karl Ludwig Hencke im Sternbild Stier auf einen Lichtpunkt der neunten Größenklasse, der sich langsam westwärts vor den Sternen im Hintergrund bewegte. Möglicherweise galt sein Interesse in erster Linie der Vesta, die zur selben Zeit etwa drei Grad weiter nördlich in geringem Abstand an Aldebaran vorbeizog.
Es zeigte sich bald, dass Hencke nach einer Pause von fast vierzig Jahren ein fünftes Objekt zwischen Mars- und Jupiterbahn gefunden hatte. Das neue Mitglied der Sonnenfamilie erhielt den Namen Astraea – nach einer Tochter des Zeus und der Themis. Astraea bewegt sich auf einer vergleichsweise elliptischen Bahn, die sie zwischen etwa 310 und 460 Millionen Kilometern Sonnenabstand hin und her pendeln lässt.
Mit einem Durchmesser von knapp 120 Kilometern ist Astraea auffallend klein. Nach ihr wurden noch mehr als einhundert größere Objekte entdeckt, das letzte – mit der fortlaufenden Nummer 451 – im Dezember 1899. Auf Vorschlag von Alexander von Humboldt sprach man inzwischen von den kleinen Planeten.
Zur Entdeckung der ersten Kleinplaneten
Mehr über Astraea
Es zeigte sich bald, dass Hencke nach einer Pause von fast vierzig Jahren ein fünftes Objekt zwischen Mars- und Jupiterbahn gefunden hatte. Das neue Mitglied der Sonnenfamilie erhielt den Namen Astraea – nach einer Tochter des Zeus und der Themis. Astraea bewegt sich auf einer vergleichsweise elliptischen Bahn, die sie zwischen etwa 310 und 460 Millionen Kilometern Sonnenabstand hin und her pendeln lässt.
Mit einem Durchmesser von knapp 120 Kilometern ist Astraea auffallend klein. Nach ihr wurden noch mehr als einhundert größere Objekte entdeckt, das letzte – mit der fortlaufenden Nummer 451 – im Dezember 1899. Auf Vorschlag von Alexander von Humboldt sprach man inzwischen von den kleinen Planeten.
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