Montag, 22. April 2024

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Eine Frage der Familienpolitik?

Diese Ergebnisse haben überrascht: Frauen bekommen wieder mehr Kinder, das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock herausgefunden, der Trend geht wieder hin zum Zweit- und Drittkind, zumindest bei den nach 1970 geborenen. Und die Entscheidung, eine Familie zu gründen, wird auch wieder früher getroffen.

Von Petra Ensminger (Moderation) und Eva-Maria Götz | 04.11.2011
    Doch woher kommt das? Hatte die Generation Frauen davor zu große Probleme, Familie, Beruf und wirtschaftliche Sicherheit unter einen Hut zu bekommen?

    In den zurückliegenden Jahren wurde viel über die deutsche Familienpolitik diskutiert. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schrieben sich selbst konservative Parteien ins Programm.

    Alles also eine Frage der Familienpolitik? Dieser Frage werden wir nachgehen, in der Lebenszeit. Wie sehen das junge Familien selbst? In Deutschland wächst der Kinderwunsch bei jungen Frauen wieder. Aber spielen dabei möglicherweise ganz andere Faktoren eine Rolle? Spielt sich da eine Werteverschiebung ab oder spiegeln die Zahlen nur einen Teil der Wirklichkeit wider?

    Die Diskussionsrunde im Studio:

    - Prof. Dr. Michaela Kreyenfeld, Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock
    - Prof. Dr. Rita Süssmuth, Ministerin für Frauen, Familie, Gesundheit a.D., Berlin
    - Andreas Dittrich, Architekt und Vater in Elternzeit, Köln
    - Simone Schmollack, "taz"-Redakteurin für Frauen- und Geschlechterpolitik

    Sie können mitdiskutieren. Rufen Sie an, unter der Telefonnummer: 00800 44644464, oder schicken Sie eine Mail an: lebenszeit@dradio.de