Endgültige Entscheidung
Einen "Opferfonds" für Trump-Anhänger wird es nicht geben

Einen Entschädigungsfonds für verurteilte Trump-Anhänger nach dem Sturm auf das US-Kapitol wird es endgültig nicht geben.

    Unterstützer von Donald Trump stürmen das Kapitol in Washington DC, man sieht Flaggen und Rauch.
    Im Januar 2021 stürmten Unterstützer von Donald Trump das Kapitol in Washington DC (Samuel Corum | Getty Images North America | via AFP (Archivbild vom 6. Januar 2021))
    Das hat der amtierende US-Justizminister Blanche entschieden. Der Fonds sei aufgehoben und habe somit weder Rechtskraft noch Wirkung, schrieb Blanche auf X. Ursprünglich sollten rund 1,8 Milliarden Dollar in den Fonds fließen, um angebliche Opfer politisch motivierter Strafverfolgung zu entschädigen. Präsident Trump hatte nach seinem Amtsantritt 2025 viele seiner Anhänger begnadigt, die nach dem Sturm auf das Kapitol im Januar 2021 verurteilt worden waren. Angesichts der Kritik – auch aus den eigenen Reihen – hatte die Trump-Regierung bereits Anfang Juni angekündigt, auf den Fonds zu verzichten.
    Diese Nachricht wurde am 03.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.