Norwegen
Einer der größten Münzschätze aus der Wikingerzeit entdeckt

In Norwegen haben zwei Schatzsucher mit ihren Metalldetektoren Münzen aus der Wikingerzeit entdeckt. Nachdem sie 19 Münzen gefunden hatten, schalteten sie die Behörden ein. Archäologen gruben dann weitere über 3.000 Münzen aus. Und die Suche läuft weiter.

    Zwei Hände halten Münzen in die Kamera. Es sind alte Münzen aus der Wikingerzeit.
    In Norwegen ist einer der größten Münzschätze aus der Wikingerzeit entdeckt worden. Zwei Schatzsucher haben ihn entdeckt und präsentieren die Münzen. (IMAGO / NTB / IMAGO / Terje Pedersen)
    Die Münzen sind etwa 1000 Jahre alt und stammen aus Deutschland, England, Dänemark und Norwegen. Sie wurden unter anderem vom Wikingerkönig Knut dem Großen geprägt, vom deutschen Kaiser Otto III. oder von Harald Hardråde. Er gilt als erster norwegischer König, der im großen Stil Münzen geprägt hat. In der Region wurde zur Wikingerzeit Eisenerz abgebaut. Der Handel damit könnte erklären, warum die Münzen aus verschiedenen Ländern kommen.
    Inzwischen ist der Münzschatz im Kulturhistorischen Museum in Oslo. Die Archäologen glauben, dass die Münzen in einem Lederbeutel vergraben wurden. Der Beutel hat sich mit der Zeit wahrscheinlich aufgelöst, so dass die Münzen mit der Zeit zum Beispiel beim Pflügen über das ganze Feld verteilt wurden.
    Diese Nachricht wurde am 03.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.