Welthandelskonferenz in Kamerun
Wettbewerbsverzerrungen und Überkapazitäten: Einigung auf WTO-Reform nicht in Sicht

Bei den Verhandlungen zur Reform der Welthandelsorganisation in der Hauptstadt von Kamerun, Yaoundé, ist ein Durchbruch derzeit nicht in Sicht.

    EU-Handelskommissar Maros Sefcovic (2. v. l.) spricht während einer Pressekonferenz auf der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation in Yaoundé in Kamerun. Auf dem Podium befinden sich drei weitere Personen.
    EU-Handelskommissar Maros Sefcovic (2. v. l.) spricht während einer Pressekonferenz auf der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation in Yaoundé in Kamerun. (AFP / -)
    Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Diplomaten. Heute enden die Gespräche mit Beratungen auf Ministerebene. Zuvor hatten die Europäische Union und die Staaten des transpazifischen Handelspakts grundlegende Änderungen bei der Welthandelsorganisation gefordert. Diese müsse künftig etwa verstärkt gegen Wettbewerbsverzerrungen und Überkapazitäten vorgehen, hieß es. Hintergrund ist der wirtschaftliche Aufstieg Chinas.
    Gestern hatten sich auf der viertägigen Konferenz gut 60 der 166 WTO-Mitglieder darauf verständigt, im grenzüberschreitenden Handel mit digitalen Produkten dauerhaft keine Zölle zu erheben.
    Diese Nachricht wurde am 29.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.