
Von einem wichtigen Signal für Gerechtigkeit, Teilhabe und faire Mobilität spricht die Fraktionschefin der Grünen, Dröge. Die Verkehrsexpertin der SPD-Fraktion, Cademartori, erklärte, ein konstanter Preis schaffe Vertrauen. So gewinne man Neukunden und stabilisiere die Finanzierung. Der Branchenverband VDV sprach von einem richtigen Schritt, um die Attraktivität des Deutschland-Tickets zu erhalten. Es gebe aber keine Zusage, dass Einnahmeverluste vollständig ausgeglichen würden. Für die Verkehrsunternehmen bedeute dies ein Risiko durch eine mögliche Finanzierungslücke von bis zu einer Milliarde Euro.
Nach dem gestrigen Beschluss der Verkehrsminister bleibt es für das Deutschlandticket im Jahr 2024 beim Preis von 49 Euro. Das ist unter anderem deshalb möglich, weil man nicht verbrauchte Gelder aus dem Vorjahr nutzt.
Diese Nachricht wurde am 23.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
