Fußball
Einmalig in Europa: Brighton baut eigenes Frauen-Stadion

Der Fußballclub Brighton & Hove Albion will als erster in Europa seiner Frauenmannschaft ein eigenes Stadion bauen. Wie die "Seagulls" mitteilten, soll das neue Stadion eine Mindestkapazität von 10.000 Plätzen haben. Es soll direkt neben dem Männer-Stadion entstehen und spätestens zum Start der Saison 2030/31 eröffnet werden.

    Luftaufnahme des American Express Stadion des Fußballclubs Brighton & Hove Albion in Großbritannien
    American Express Stadion des Fußballclubs Brighton & Hove Albion in Großbritannien (IMAGO / Zoonar / IMAGO / Zoonar.com / Êrik Lattwein)
    "Das ist die Art von Fortschritt, von der wir jahrelang geträumt haben", sagte Brightons Stürmerin Fran Kirby: "Der Gedanke, ein Stadion zu betreten, das speziell für uns entworfen wurde, wird revolutionär sein – er wird die Art und Weise verändern, wie sich Spielerinnen vorbereiten und Leistungen erbringen."
    Das neue Stadion, das über eine Fußgängerbrücke mit dem Amex-Stadion verbunden sein soll, werde neben dem CPKC Stadium von Kansas City Current und dem geplanten Stadion von Denver Summit (beide USA) "eines von nur drei Stadien dieser Art weltweit sein und den Verein an die Spitze des globalen Frauenfußballs katapultieren", schrieb der Klub. Die Planungsarbeiten seien bereits "weit fortgeschritten", Bilder auf der Homepage veranschaulichen dies.
    Das Stadion werde auf "die besonderen Bedürfnisse und die Kultur des Frauensports zugeschnitten sein". Das Stadionerlebnis soll dafür "besonders familienfreundlich und für Erstbesucher gestaltet sein" - etwa durch breitere Gänge, Gemeinschaftsräume und eine "Veranstaltungsatmosphäre, die auf Musik, Unterhaltung und Gemeinschaft ausgerichtet ist".
    Brightons Frauenmannschaft, die in der englischen Women's Super League den sechsten Platz von zwölf Teams belegt, hat seine Spiele bislang gelegentlich im Amex-Stadion ausgetragen. Die meisten Heimspiele finden im Broadfield Stadium von Crawley Town statt, das etwa 32 Kilometer entfernt liegt.
    Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.