Steuerschätzung
Einnahmen brechen 2026 um 17,8 Milliarden Euro ein

Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen werden in diesem Jahr voraussichtlich um 17,8 Milliarden Euro niedriger ausfallen als bislang prognostiziert.

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Er spricht auf einer Pressekonferenz. Er trägt einen dunklen Anzug, ein weisses Hemd und eine Krawatte.
    Bundesfinanzminister Klingbeil stellt die Ergebnisse der Steuerschätzung vor. (Soeren Stache / dpa / Soeren Stache)
    Zu diesem Ergebnis kommt der Arbeitskreis Steuerschätzung nach seiner dreitägigen Tagung in Stralsund. Bundesfinanzminister Klingbeil machte vor allem die Folgen des Irankriegs und die hohen Energiepreise für die Entwicklung verantwortlich. Die neue Steuerschätzung habe auch Auswirkung auf den Bundeshaushalt im kommenden Jahr, sagte Klingbeil.
    Laut der Schätzung summieren sich die Steuerausfälle von Bund, Ländern und Kommunen bis einschließlich 2030 auf insgesamt 87,5 Milliarden Euro.
    Diese Nachricht wurde am 07.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.