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StartseiteDas WochenendjournalWenn Stille krank macht01.02.2020

EinsamkeitWenn Stille krank macht

Einsamkeit ist ein Problem in unserer Gesellschaft. In Zeiten größerer Mobilität zerbrechen Gemeinschaften – in der Nachbarschaft, der Kirchengemeinde, im Dorf. Gerade in einem Bundesland wie Brandenburg, das von der Wendezeit geprägt ist, wird das deutlich. Betroffen sind vor allem alte Menschen.

Moderation: Vanja Budde

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Ein Rentner steckt seine Füße in seine Filzpantoffeln. (imago/ Ute Grabowsky)
Einsam und allein, viele Rentner in Brandenburg erfahren einen Alltag mit wenig Kontakt zu anderen Menschen. (imago/ Ute Grabowsky)

Brandenburg ist fast so groß wie Nordrhein-Westfalen, hat aber nur zwei Millionen Einwohner: Es ist ein dünn besiedeltes, ländlich geprägtes Bundesland. Nach der Wende sind viele junge Leute in den Westen gegangen, in den Dörfern blieben die alten Menschen zurück. Gasthöfe und Einkaufsläden schlossen, Busse und Züge fahren oft nicht mehr. Einsamkeit ist die Folge, und die ist gefährlich: Einsamkeit kann Demenz auslösen und sogar einen frühen Tod bedeuten. Betroffene und Wissenschaftler fordern daher: Die Politik muss vorbeugen.

Vanja Budde ist für das Wochenendjournal durch Brandenburg gefahren und hat mit vereinsamten Menschen, mit Lokalpolitikern und Geschäftsleuten gesprochen. Sie hat Psychologen, Ärzte und Sozialarbeiter befragt und nach Wegen gesucht, wie ein lebenswertes Leben auf dem Land erhalten werden kann.

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