Südeuropa
Einsatzkräfte kämpfen weiter gegen Brände in Frankreich und Spanien - Verschärfung der Lage befürchtet

In Südeuropa bemühen sich die Einsatzkräfte weiterhin um die Eindämmung verheerender Waldbrände.

    Ausgebrannte Gebäude, Autos und Bäume im Parc des Expositions de Bordeaux-Lac in Le Porge
    Ausgebrannte Gebäude, Autos und Bäume im Parc des Expositions de Bordeaux-Lac in Le Porge (picture alliance/Anadolu/Lorena Sopena Lopez)
    In Frankreich sprach Innenminister Nuñez nach einer Krisensitzung der Regierung zwar davon, dass sich die Situation um Bordeaux stabilisiert habe - das Feuer sei jedoch noch nicht unter Kontrolle. Bislang mussten wegen der Brände bereits mehr als 250.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Aus Deutschland entsandte die Bundeswehr zur Unterstützung zwei Transporthubschrauber und ein Flugzeug in den Südwesten Frankreichs.
    In Spanien rückten die Waldbrände westlich der Hauptstadt Madrid laut den Behörden langsamer vor, Entwarnung gab es jedoch auch dort nicht. In den betroffenen Gebieten mussten insgesamt etwa ⁠100.000 ⁠Einwohner ihre Häuser verlassen oder Schutz suchen. Innenminister Grande-Marlaska sagte, heute und morgen seien "absolut entscheidende" Tage für die Einsatzkräfte. In beiden Ländern wird in den kommenden Tagen eine erneute Verschärfung der Situation angesichts einer weiteren Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad befürchtet.
    Diese Nachricht wurde am 27.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.