Jahresbericht
"Einschränkungen sind die Regel": Arbeitsbedingungen für Auslandskorrespondenten in China bleiben schwierig

Die Arbeitsbedingungen für ausländische Journalisten in China sind weiterhin stark eingeschränkt. Das geht aus dem jährlichen Bericht des Clubs der Auslandskorrespondenten in China hervor, kurz FCCC. Fast zwei Drittel der Befragten gaben demnach an, dass sie während ihrer Arbeit von der Polizei oder anderen Behördenvertretern behindert wurden.

    Ein chinesische Flagge weht vor einem Gebäude.
    Die Arbeitsbedingungen für ausländische Journalisten in China bleiben schwierig. (picture alliance / dpa / Hannes P Albert)
    Mehr als drei Viertel führten an, dass Interviewpartner Termine abgesagt hätten - entweder, weil sie eingeschüchtert würden oder weil sie keine Erlaubnis für das Gespräch erhalten hätten. Insgesamt beklagen die meisten Befragten, dass die Arbeitsbedingungen oftmals nicht den internationalen Standards entsprechen. Die Auslandskorrespondenten weisen zudem darauf hin, dass der Druck auf ihre chinesischen Kollegen und Mitarbeiter wächst. Für den Bericht wurden fast 90 Journalisten von internationalen Medien befragt.
    Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.