Sanierungsarbeiten
Einziges DDR-Segelschulschiff nach Jahren wieder im Wasser

Nach umfassenden Sanierungsarbeiten ist das einzige in der DDR gebaute Segelschulschiff Greif in der Stralsunder Volkswerft wieder zu Wasser gelassen worden. Der rund 75 Jahre alte und 41 Meter lange Rahsegler hat unter anderem neue Aufbauten bekommen.

    Das Segelschulschiff "Greif" liegt in einem Hafen.
    Das Segelschulschiff "Greif" ( dpa / Stefan Sauer)
    Die Stahldecks wurden erneuert und die Masten wurden restauriert. In weiteren Schritten folgt nun der Innenausbau. Das Schiff, das als Denkmal von nationaler Bedeutung eingestuft ist, wurde 1951 in Rostock gebaut und damals auf den Namen des ersten DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck getauft. Es diente zur DDR-Zeit zur Ausbildung von Seeleuten. 1991 übernahm die Stadt Greifswald das Schiff und benannte es in "Greif" um.
    Die Sanierung verzögerte sich zwischenzeitlich wegen der Insolvenz eine beauftragten Unternehmens. Die Bürgerschaft Greifswald bewilligte Ende 2025 zusätzlich 2,9 Millionen für die Sanierung. Ursprüngliche Pläne gingen von vier Millionen Euro aus. An den Kosten beteiligten sich Bund, Land und Spender.
    Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.