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Elektromagnetismus

Unser Universum wird von vier Naturgewalten regiert - Kräften, die unsere Körper zusammenhalten, die unsere Erde auf einer Bahn um die Sonne ziehen lassen und es Astronomen ermöglichen, ferne Sterne und Galaxien zu erforschen.

Damond Benningfield | 16.04.2001
    Die Starke und die Schwache Kernkraft kontrollieren die kleinsten Bausteine der Materie. Ohne sie könnten subatomare Teilchen kein Atom bilden. Ohne sie gäbe es keine Sterne, keine Planeten - und keine Menschen.

    Die dritte Kraft ist die Schwerkraft. Sie sorgt dafür, dass Materiepartikel sich zu größeren Objekten verdichten - wie beispielsweise Sterne und Planeten. Sie bestimmt die Erdbahn um die Sonne und die Bahn des Mondes und neuerdings vieler Satelliten um die Erde.

    Hinter der vierten Kraft verbirgt sich der Elektromagnetismus. Er ist verantwortlich für bekannte und doch mysteriöse Phänomene in unserem Leben: für Elektrizität, Magnetismus und Licht.

    In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts beschrieb James Clark Maxwell als Erster die Kraft des Elektromagnetismus. Er erkannte, dass Elektrizität und Magnetismus einen gemeinsamen Ursprung haben. Elektrischer Strom erzeugt ein Magnetfeld - ein sich änderndes Magnetfeld kann Elektrizität erzeugen. Aufgrund dieser Erkenntnis konnte man elektrische Generatoren und Motoren entwickeln.

    Maxwells Gleichungen zeigen auch, dass Licht eine Form elektromagnetischer Strahlung ist, die sich im Weltraum als elektrische und magnetische Welle ausbreitet. Sichtbares Licht ist nur eine Form des breiten Spektrums der elektromagnetischen Strahlung.