
Ein Jahr nach dem Start sind bereits über 100 Millionen Befunde, Laborberichte und Arztbriefe in den digitalen Speichern abgelegt worden, wie die bundeseigene Digitalagentur "Gematik" in Berlin mitteilte. Inzwischen seien auch mehr als 5,5 Millionen Zahn-Bonushefte über die ePA abrufbar. Zugleich registrierte die Gematik Probleme bei den Krankenhäusern, bei denen Einführung und Nutzung wegen der umfangreicheren technischen Infrastruktur langsamer angelaufen sei als in Arztpraxen oder Apotheken.
Die elektronische Patientenakte soll Ärzten, Pflegern und auch Patienten helfen, indem sie wichtige Gesundheitsinformationen speichert und jederzeit abrufbar macht. Damit sollen auch Doppeluntersuchungen vermieden und negative Wechselwirkungen bei der Medikamenteneinnahme vermieden werden.
Diese Nachricht wurde am 15.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
