
Der Minister für Wohnen, Poduje, sagte der Zeitung "La Tercera", es gebe nur finanzielle Gründe, das Projekt sei zu teuer. Die Vorgängerregierung hatte das Vorhaben im Juli vergangenen Jahres beschlossen. In der 1961 vom Deutschen Paul Schäfer gegründeten Siedlung wurden während der chilenischen Diktatur hunderte Menschen festgehalten und gefoltert. Mehr als 100 von ihnen wurden ermordet. Bis heute leben dort ehemalige Sektenmitglieder. Unterdessen erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes, Deutschland halte an dem Projekt einer Gedenkstätte fest. Man wolle darüber mit der neuen chilenischen Regierung sprechen.
Diese Nachricht wurde am 30.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
