Parteiaffären
Entmachtung von AfD-Fraktionsvize Keuter: Vorsitzender Chrupalla spricht von freiwilligem Schritt

AfD-Parteichef Chrupalla hat die Entmachtung von Fraktionsvize Keuter im Zuge der Affäre um Vetternwirtschaft begrüßt und als freiwilligen Schritt dargestellt.

    Stefan Keuter (AfD), Mitglied des Deutschen Bundestages, spricht im Plenum des Deutschen Bundestages.
    Stefan Keuter, AfD (Christoph Soeder / dpa / Christoph Soeder)
    Keuter habe aus freien Stücken gesagt, dass er nicht mehr für Personal zuständig sein möchte, sagte Chrupalla den Sendern RTL und ntv. Keuter selbst soll in seinem Bundestagsbüro seine eigene Partnerin beschäftigt haben.
    Im Fall des Bundestagsabgeordneten Schmidt rechnet Chrupalla mit einem baldigen Ausschluss aus der Fraktion. Schmidt hatte die Affäre mit Vorwürfen an Parteikollegen im sachsen-anhaltischen Landesverband befeuert, wegen privater Geschäftsbeziehungen steht er aber auch selbst in der Kritik. Chrupalla bezeichnete Schmidts Verhalten als fraktionsschädigend.
    Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.