Iran-Krieg
Entscheidende Fragen vor Verhandlungen in Islamabad offen - auch Teilnahme des Iran nicht sicher

Kurz vor den geplanten Verhandlungen in Pakistan über ein Ende des Iran-Krieges sind entscheidende Fragen ungeklärt.

    Islamabad: Übertragungswagen von Medienvertretern stehen im Vorfeld der möglichen Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staatenvor dem Präsidentenpalast.
    Islamabad: Übertragungswagen von Medienvertretern stehen im Vorfeld der möglichen Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staatenvor dem Präsidentenpalast. (Qamar Zaman / dpa / Qamar Zaman)
    So ist nach wie vor offen, ob der Iran überhaupt an den Gesprächen mit den USA in der Hauptstadt Islamabad teilnimmt. Hintergrund sind die israelischen Angriffe auf Ziele im Libanon. Der iranische Parlamentspräsident Ghalibaf schrieb zuletzt auf X, vor möglichen Beratungen müsse es auch dort eine Waffenruhe geben. Er forderte zudem eine Freigabe iranischer Vermögenswerte. Ghalibaf würde den Iran neben Außenminister Araghchi bei den Verhandlungen in Islamabad vertreten. Auf US-Seite reist unter anderem Vizepräsident Vance an. Er warnte den Iran vor seinem Abflug nach Pakistan vor Tricksereien. - Zwischen beiden Seiten sind zahlreiche inhaltliche Fragen strittig. Im einzelnen dürfte es um das iranische Atom- und Raketenprogramm gehen, um die Kontrolle über die Straße von Hormus und um die internationalen Sanktionen gegen den Iran.
    Derweil liefen in Islamabad umfassende Vorbereitungen an. Das Stadtzentrum wurde bereits abgeriegelt, über 10.000 Einsatzkräfte sollen die Sicherheit der Beratungen gewährleisten.
    Diese Nachricht wurde am 10.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.