
Verteidigungsminister Katz machte in einer Videobotschaft deutlich, dass dies mit politischen, aber auch mit militärischen Mitteln erreicht werden solle. Einen Rückzug der israelischen Soldaten aus den von ihnen eroberten Gebieten im Süden des Nachbarlandes schloss er aus. Ministerpräsident Netanjahu hatte erklärt, er wolle an einer rund zehn Kilometer breiten "Sicherheitszone" - wie er es nannte - festhalten, um Angriffe der vom Iran unterstützten Miliz zu verhindern. Die Hisbollah warnte, dass sie für den Fall einer Verletzung der Waffenruhe durch die israelische Armee kampfbereit bleibe.
Trotz der weiter angespannten Lage machten sich inzwischen tausende Menschen im Libanon auf den Weg zurück in ihre Heimatorte. Die Waffenruhe war in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten, nach mehr als sechs Wochen Krieg. Mehr als eine Million Menschen waren vertrieben worden.
Diese Nachricht wurde am 18.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
