
Mehrere Nachrichtenagenturen berichten mit Bezug auf Regierungskreise, dass Bundeskanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron sich darauf geeinigt hätten, die Pläne aufzugeben. Die Unternehmen Dassault und Airbus würden nicht mehr zusammenfinden, heißt es. Das gemeinsam geplante Kampfflugzeug galt als eines der wichtigsten europäischen Rüstungsprojekte. Es sollte ab 2040 die deutsche Flotte der Eurofighter sowie die französischen Rafale-Maschinen ersetzen. Auch Spanien wollte an dem Projekt mitwirken.
Die deutsche und die französische Luftwaffe hatten unterschiedliche Anforderungen an die Entwicklung gestellt: Nach den Vorstellungen Frankreichs sollte das Kampfflugzeug auf Flugzeugträgern landen können und atomwaffenfähig sein. Deutschland legte besonderen Wert auf eine hohe Geschwindigkeit der Maschine. Hinzu kamen Unstimmigkeiten zwischen Dassault und Airbus. Der französische Konzern sah sich in der Führungsrolle bei dem Projekt. Airbus sah darin eine Verletzung von Absprachen.
Diese Nachricht wurde am 08.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
