Nach neuer Veröffentlichung
Epstein-Akten ziehen immer weitere Kreise - Clintons zu Aussage vor Kongress bereit - auch weitere Europäer im Fokus

In den USA hat sich Ex-Präsident Bill Clinton nach Angaben seines Sprechers zu einer Aussage vor dem Kongress im Fall des Sexualstraftäters Epstein bereit erklärt.

    Jeffrey Epstein mit einer unkenntlichen Person auf dem Schoß
    Jeffrey Epstein mit einer unkenntlichen Person auf dem Schoß (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Uncredited)
    Gleiches gelte für die ehemalige Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin, Hillary Clinton, teilte er mit. Das Ehepaar freue sich darauf, einen Präzedenzfall zu schaffen, der dann für alle gelte. Auch der amtierende Präsident Trump taucht vielfach in den Epstein-Dokumenten auf. Die jüngste Veröffentlichung zieht inzwischen auch weitere Kreise in Europa. Der britische Premier Starmer ordnete eine Untersuchung zu den Epstein-Kontakten des Ex-Botschafters seines Landes in den USA, Mandelson, an. Auch der Name des früheren französischen Kultur- und Bildungsministers Lang taucht in den Schriftstücken auf. Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit räumte "peinliche" Fehler ein, nachdem norwegische Medien berichtet hatten, ihr Name sei mindestens tausend Mal in den Akten zu lesen. 
    Das US-Justizministerium hatte die neuen Dokumente am Freitag veröffentlicht. Erneut erschienen wieder die Namen einflussreicher Persönlichkeiten, darunter die Unternehmer Elon Musk, Bill Gates und der frühere britische Prinz, Andrew.
    Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.