SPD-Rentenkommissionsmitglied Klose
Erarbeitetes Konzept in Gänze betrachten

Die SPD-Politikerin Klose hat davor gewarnt, die Vorschläge der Rentenkommission einzeln zu kritisieren.

    Annika Klose schaut in die Kamera.
    Annika Klose, SPD (picture alliance / photowerkstatt / Mike Schmidt)
    Klose, die Mitglied in der Kommission ist, sagte im ZDF, es handele sich um ein umfassendes Gesamtpaket an Maßnahmen, das nur als Ganzes betrachtet werden sollte. Die Empfehlungen bauten aufeinander auf.
    Der Auftrag sei gewesen, Vorschläge für eine Rente zu machen, die den Lebensstandard für niedrige und mittlere Einkommen sichere. Zudem solle eine nachhaltige Finanzierung gewährleistet sein. Das sei der Kommission gelungen, auch wenn nicht jede Maßnahme alle glücklich machen werde, so Klose. Dagegen sagte der Juso-Vorsitzende Türmer im Deutschlandfunk, es sei nicht hinnehmbar, dass für alle das Renteneintrittsalter an die allgemeine Lebenserwartung gekoppelt werden solle. Kritik kam auch von Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden. CDU-Politiker lobten das Ergebnis und sprachen von einer großen Chance für die Bundesregierung.
    Wie vorab bekannt wurde, empfiehlt die Kommission neben der stufenweisen Erhöhung des Renteneintrittsalters ein Ende der so genanten Rente mit 63 und die Einführung einer verpflichtenden kapitalgedeckten Altersvorsorge.
    Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.