Japan
Erdbeben legt Auto- und Chipfabriken lahm

​Nach dem schweren Erdbeben im Süden Japans haben mehrere Unternehmen ihre Produktion auf ‌der Insel ⁠Kyushu vorübergehend ⁠gestoppt.

    Die AEON Mall, die durch eine Explosion nach einem Erdbeben beschädigt wurde, in Kashima in der Präfektur Kumamoto im Süden Japans.
    Starkes Erdbeben erschüttert den Südwesten Japans. (Hiro Komae/AP/dpa)
    Toyota teilte mit, den Betrieb in drei Werken bis Freitag ruhen zu lassen, um die Auswirkungen auf Zulieferer und Logistik zu prüfen. Honda verlängerte den Produktionsstopp ⁠in ⁠seinem Motorradwerk ebenfalls bis Freitag, ⁠um Schäden an der Fabrik zu reparieren. Auch mehrere Chiphersteller und Elektronikkonzerne setzten ihre Produktion für Inspektionen ​aus.
    Bei dem gestrigen Beben der Stärke 7,1 in der Präfektur Kumamoto ‌kamen mindestens 13 Menschen ums Leben. Ein Einkaufszentrum stürzte teilweise ein, Straßen wurden beschädigt, und es kam zu Stromausfällen. Die Insel Kyushu, die südlichste der vier japanischen Hauptinseln, gilt als wichtig für die japanische ‌Auto- und Halbleiterindustrie. ‌
    Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.