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StartseiteComputer und KommunikationDas Info-Update22.06.2019

Erforscht, entdeckt, entwickeltDas Info-Update

Apple warnt vor Brandgefahr bei alten MacBooks +++ Google Maps löscht Millionen falsche Firmeneinträge +++ Das Vereinigte Königreich muss die Altersverifikation für Online-Pornos verschieben +++ Der Google Kalender war weltweit ausgefallen +++ Niedersachsen stimmt für Abschied von DAB+ +++ Google stellt seine Tablet-Entwicklung ein

Von Michael Stang

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(Deutschlandradio)
Wochenrückblick aus der IT-Welt – das Info-Update bei „Computer und Kommunikation“ (Deutschlandradio)

Apple warnt vor Brandgefahr bei alten MacBooks

Bei den 15-Zoll-MacBook Pro-Geräten einer älteren Generation können die Akkus überhitzen und so ein Brandrisiko darstellen. Wie Apple auf seiner Supportseite mitteilte, seien Geräte betroffen, die zwischen September 2015 und Februar 2017 verkauft wurden. Nach Angaben des Unternehmens tauscht Apple die Batterien kostenlos aus. Die Servicearbeiten sollen zwei bis drei Wochen dauern. Der Konzern machte keine Angaben zur Anzahl der betroffenen Geräte. In China sind es nach Behördenangaben rund 63.000. Demnach gab es sechs "Zwischenfälle" mit erhitzten Laptops des Typs in der Volksrepublik.

Quelle: Apple | Agenturen


Google Maps löscht Millionen falsche Firmeneinträge

Der Kartendienst von Google wird zunehmend auch als Firmenverzeichnis genutzt. Offenbar gibt es dort jedoch Millionen Verweise auf nicht existente Firmen. Wie Google diese Woche mitteilte, habe der Konzern im vergangenen Jahr drei Millionen falsche Firmen aus seinem Kartendienst entfernt. 150.000 Nutzerkonten, die mit fehlerhaften Firmenangaben in Verbindung gestanden hätten, seien ebenso gelöscht worden. Im Vergleich zu 2017 ist dies ein Anstieg um 50 Prozent. Die Veröffentlichung der Zahlen stellt eine Reaktion auf einen Artikel des Wall Street Journals dar, in dem fehlerhafte Firmenangaben, etwa nicht existente Niederlassungen, beschrieben wurden.

Quelle: Google | NZZ | Wall Street Journal


Das Vereinigte Königreich muss die Altersverifikation für Online-Pornos verschieben

Das weltweit erste Altersverifikationssystem für Online-Pornografie sollte am 15. Juli 2019 in Großbritannien eingeführt werden. Der Start muss nun um mindestens sechs Monate verschoben werden. Grund ist das Versäumnis der britischen Regierung, die EU-Kommission vollständig über die Pläne zu  unterrichten. Das umgangssprachlich als Porn Block bezeichnete System wurde bereits zwei Mal verschoben. Nach den Plänen der britischen Regierung sollen Anbieter pornografischer Inhalte, die keine Altersverifikation durchführen, von britischen Providern blockiert werden. Kritiker sehen in dem Altersverifikationssystem eine Überwachungs- und Zensurinfrastruktur.

Quelle: Golem | Guardian


Der Google Kalender war weltweit ausgefallen

Diese Woche Dienstag (18. Juni 2019) verzeichnete der Kalenderdienst eine weltweite Störung. Anstelle der Kalenderübersicht wurde eine 404-Fehler-Meldung angezeigt, dass die Seite nicht gefunden wurde. Die Apps für IoS und Android funktionierten teilweise, die Daten ließen sich aber nicht synchronisieren. Nach wenigen Stunden hatte Google hat den Fehler behoben, teilte der Konzern auf seiner Serviceseite mit. Der Grund für den globalen Ausfall wurde nicht mitgeteilt. Medienberichten zufolge hatte es vor allem Ausfälle in Europa, den USA und Teilen von Asien gegeben.

Quelle: Google | Golem | heise


Niedersachsen stimmt für Abschied von DAB+

Der niedersächsische Landtag hat diese Woche beschlossen, den terrestrischen Übertragungsstandard DAB+ nicht mehr zu fördern. Die Zukunft der Radio-Verbreitung sei 5G und nicht das Digitalradio, hieß es. Damit wurde ein entsprechender Antrag der FDP am 19. Juni einstimmig angenommen. Die Beschlussempfehlung fordert die Landesregierung auf, DAB+ gemeinsam mit dem Bund zugunsten anderer Standards wie 5G abzuschalten. Die Abgeordneten im niedersächsischen Landtag sehen DAB+ Medienberichten zufolge nur als Übergangstechnologie.

Quelle: heise | Golem | infosat


Google stellt seine Tablet-Entwicklung ein

Einem Bericht des Onlinemagazins Computerworld zufolge hat Google sein Vorhaben aufgegeben, noch im Juni zwei Tablets auf den Markt bringen. Der Konzern hat die Angaben mittlerweile bestätigt. Demnach zieht sich Google aus dem Tablet-Markt zurück und wird keine neuen Geräte mehr herstellen. Stattdessen will sich das IT-Unternehmen auf Notebooks und ähnliche Geräte konzentrieren. Damit bleibt das Pixel Slate Googles letztes Tablet. Dieses war in Deutschland nie auf den Markt gekommen. Der Tablet-Markt verzeichnet seit einigen Jahren rückläufige  Verkaufszahlen.

Quelle: Computerworld| Golem| SPON

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