
Das teilte die britische World Weather Attribution unter Hinweisen auf eigene Analysen mit. Etwa jedes vierte der insgesamt 104 Spiele werde voraussichtlich unter Hitze- und Luftfeuchtigkeitsbedingungen stattfinden, die Schutzmaßnahmen erforderlich machten, führte die WWA aus. Auch das Finale in New Jersey sei betroffen. Bei einigen Partien dürften nach Erwartung der Forscher Werte erreicht werden, die laut Empfehlungen der Spielergewerkschaft FIFPRO eine Verlegung oder Unterbrechungen vorsehen. Neben New Jersey wird das Risiko in der Untersuchung vor allem für Miami und Kansas City als hoch eingeschätzt. Das Turnier findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt.
Die Mitautorin der Studie, Joyce Kimutai, erklärte, etwa die Hälfte des vom Menschen verursachten Klimawandels habe sich seit 1994 vollzogen. In den 32 Jahren habe sich das Klima, unter dem die Spiele dieses Mal ausgetragen würden, grundlegend verändert. Die FIFPRO erneuerte ihren Ruf nach Strategien zur Risikominderung. Dazu zählt sie unter anderem Kühlpausen während der Spiele, leicht verfügbare kühle Getränke und frühzeitige Messungen des Umfeldklimas vor den Partien.
Diese Nachricht wurde am 15.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
