
Am Nachmittag soll mit einer Parade auf die Rechte queerer Menschen aufmerksam gemacht werden. Die Veranstalter rechnen mit rund 500 Teilnehmern. Sie rufen dazu auf, sich möglichst in Gruppen zu organisieren, auf der Anreise keine auffällige Kleidung zu tragen und sich nicht in dunklen Bereichen aufzuhalten.
Im vergangenen Jahr hatte es Proteste aus der rechtsextremen Szene gegen den CSD in Cottbus gegeben. Anfang des Monats gab es außerdem mehrere Taten mit Verdacht auf einen rechtsextremen Hintergrund. Beispielsweise wurden Brandsätze auf ein alternatives Wohnprojekt geworfen. Oberbürgermeister Schick rief anschließend dazu auf, deutlicher Haltung gegen Hass und rechtsextreme Gewalt zu zeigen.
Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
